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Stuttgart, 23. November 2014

regiOLauftreff

Was haben Berliner Wildschweine und schwäbische Orientierungsläufer gemeinsam? - Ganz einfach, sie laufen nicht nur gerne im Wald, sondern immer öfters auch in der Stadt...

Karte: Stuttgart ist viel schöner als Berlin

Doch was reizt z.B. eine elsässische Familie oder einen kanadischen Austausch-Student aus Freiburg nach Stuttgart zu kommen. Ganz einfach, das Laufen mit einer OL-Karte in einer unbekannten Stadt - Training und Sightseeing - und da hatte Stuttgart an diesem Sonntag bei strahlendem Sonnenschein mit vollen Fußgängerzonen viel zu bieten.
Beim 1. regiOLauftreff trafen sich knapp 70 Interessierte aus Nah und Fern, um die Stuttgarter Innenstadt sportlich kennenzulernen. Start war am Pariser Platz im neuen Europaviertel. Auf drei Strecken zwischen 2 und 5,5 Km Luftlinie kam man an vielen bekannten und unbekannten Ecken vorbei. Den meisten schreckte zunächst das etwas anonyme neue Europaviertel ab. Doch erst einmal im Schlosspark angekommen, machte das Laufen durch die herbstlichen bunten Parkanlagen so richtig Spaß.

Nächste Aufgabe in der Routenwahl – was ist besser? Über die Fußgängerbrücke oder durch die U-Bahn Unterführung rüber zur Staatsgalerie. Dort angekommen ging es mit einem Schweif an dem Geheimnis der Keltenfürstin im Hof des Neuen Schlosses vorbei in die Hinterhöfe im Bohnenviertel. Wer zu weit lief, konnte sich am „Thron“ orientieren, Kehrtwende und nach ca. 20 Meter hinein in den Hinterhof zum Kontrollposten. Zurück über den sich im Aufbau befindlichen Weihnachtsmarkt und dem Kunstmuseum am Schlossplatz galt es dann noch sich zu entscheiden – rüber zum Pariser Platz durch die volle Klettpassage oder dem Steg, vom Park aus und dann durch den Hauptbahnhof hindurch.

Ebenso nutzen rund 20 Neulinge vom Uni- und Dinkelacker-Lauftreff diese Möglichkeit, in die Sportart OL reinzuschnuppern, ohne Angst zu haben, sich im bekannten Stuttgart hoffnungslos zu verlaufen.

Die Orientierungslaufkarte „Stuttgart ist viel schöner als Berlin“ im Maßstab 1:5.000 geht vom Höhenpark Killesberg bis zur Parkanlage rund um die Villa Berg, vom Kurpark Bad Cannstatt bis zum Tagblatt-Turm im Herzen Stuttgarts. Insgesamt wurden mehr als 8 Km² in ehrenamtlicher Arbeit aufgenommen. Die Karte wird für Orientierungs-Lauftreffs und Sprint-Trainings benutzt. Wer an einem Kennenlern-OL interessiert ist, trägt sich am besten in die Mailing-Liste der Sportart Orientierungslauf auf der STB-Homepage ein.
        
Jörg Ulver

Fotos: Fred Härtelt

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Heppenheim, 19. Oktober 2014

Baden-Württembergische Meisterschaften Langdistanz

Saisonabschluss in Heppenheim

In Heppenheim richtete die TuS Karlsruhe-Rüppurr die diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften über die Langdistanz aus.
Die Karte Heppenheim wurde für das Deutsche Turnfest 2013 erstellt und blieb seitdem ungenutzt.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten noch einmal rund 130 Läufer zum letzten Landeswettkampf der Saison. Das steile Laufgelände bot einige Routenwahlen. Zum Abschluss führten die Bahnen noch durch die Altstadt von Heppenheim. Der Wechsel aus dem Wald auf die Sprintkarte erforderte dabei nochmals ein Umdenken und einige Kategorien wurden erst auf den letzten Posten entschieden.

Die neue Saison startet am 28.02.2015 mit dem ersten Landesranglistenlauf in Heilbronn.

Steffen Hartmann

Ergebnisse

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Deutschnofen, 11./12. Oktober 2014

ArgeAlp-Spiele 2014

Spannender Länderkampf der Alpenländer in Südtirol

In Deutschnofen trafen sich die Teams der ArgeAlp-Regionen und der Gastländer Thurgau und Baden-Württemberg zur diesjährigen Auflage der ArgeAlp-Spiele, die traditionell am zweiten Oktoberwochenende stattfinden.
Nachdem die Wettkämpfe im letzten Jahr bei bis zu 20 cm Schnee stattfanden, waren die Temperaturen in diesem Jahr deutlich wärmer, wenngleich das Wetter nicht das ganze Wochenende perfekt war.

Das Team aus Baden-Württemberg war in diesem Jahr mit 17 Teilnehmern nicht sehr groß so dass keine besonderen Mannschafts-Ergebnisse erwartet wurden.
Das Wettkampfzentrum befand sich an beiden Tagen direkt neben der Wallfahrtskirche Maria Weissenstein.
Wie von einem Laufgebiet in den Alpen nicht anders zu erwarten, waren die Bahnen durch einen hohen Anteil an Höhenmetern geprägt.
Zeigte sich das Wetter bei der Anreise am Samstag noch von seiner sonnigen Seite, so wurde das Wetter im Laufe des Staffelwettkampfes immer schlechter und brachte erst Nebel und später starke Regenfälle. Der Nebel war dabei zwischenzeitlich so dicht, dass die Läufer auf der Sichtstrecke kaum noch zu erkennen waren.
Zum Start führten die Staffelbahnen durch technisch anspruchsvolles Gelände mit Höhen-, Fels und Steinformationen und wechselte später, in Ziel Nähe, in einen Steilhang. Besonders die längeren Bahnen hatten hierbei noch einige physisch fordernde Posten zu bewältigen.
Von den Baden-Württembergischen Staffeln erreichte leider keine einen Platz unter den ersten Dreien.

Am Sonntag fanden die Einzelwettbewerbe statt.
Hochnebel begleitete die ersten Läufer/innen, die an den Start gingen. Später zeigte sich das Wetter dann von seiner freundlichen Seite, da die Sonne den Nebel verdrängte, wovon vor allem die später gestarteten Läufer/innen profitierten.
Gelaufen wurde im angrenzenden Laufgebiet zum Samstag, in Richtung der Leger Alm. Das Laufgebiet wurde von einem zum Teil steilen Hang, mit über 400 Höhenmetern geprägt. Einschnitte, teileweise mit Bachläufen und unpassierbaren Felswänden waren die Grundlage für zahlreiche Routenwahlentscheidungen. In den steilen Passagen wurde sodann oftmals mehr gewandert als gelaufen.
Mit der Siegerehrung bei strahlendem Sonnenschein fand das ArgeAlp-Wochenende einen würdigen Abschluss.

Im nächsten Jahr ist die Lombardei Gastgeber des ArgeAlp.
Die Wettkämpfe werden vom 09.–11.10.2015 in und um Aprica ausgetragen.

Steffen Hartmann

Ergebnisse 

Staffelstart...
Ländervertreter bei der Siegerehrung

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Liebenburg, 20./21. September 2014

Jugend- und Juniorenländervergleichskampf 2014

Kleines schwäbisches Team beim Wettkampf der Landesverbände

Im niedersächsischen Liebenburg fand der diesjährige Jugend- und Juniorenländervergleichskampf der Orientierungsläufer statt. Gastgeber war der im Ausrichten von Großveranstaltungen erfahrene MTK Bad Harzburg.

Der STB trat mit einem sehr kleinen Team von 13 Wettkämpfern und drei Betreuern an.
An beiden Tagen wurde mit der Karte Liebenburg gelaufen. Das Laufgebiet war vom Bergbau geprägt, der bis vor 60 Jahren dort betrieben wurde. Daher gab es im Gelände zahlreiche Löcher und Gräben sowie einige Ruinen. Viele Dickichte sowie einige steile Hangpassagen machten das Gelände schwer belaufbar. Regenfälle de letzten Tage gestaltete den Lehmboden sehr rutschig wodurch das Lauftempo zusätzlich beeinflusst wurde. Dadurch ergaben sich auch längere Laufzeiten als erwartet.

Leider konnte keiner der Läufer aus dem STB-Team seine Topleistung abrufen, so dass der 9. Platz von Helen Rendich in der D18 die beste Platzierung des Tages war.
Da das Team nicht alle Alterskategorien besetzten konnte waren die Erwartungen an die Gesamtwertung nicht besonders hoch. Bei der Verkündung des Zwischenstandes bei der Einzel-Siegerehrung, fand sich das STB-Team in der Jugend-, Junioren-, und Gesamtwertung jeweils auf dem 11. Platz wieder. In der Gesamt- und Jugendwertung war der Rückstand bereits nicht mehr einzuholen. In der Juniorenwertung betrug der Rückstand jedoch nur einen Punkt auf Brandenburg, so dass man sich noch Hoffnungen auf eine kleine Verbesserung machen konnte.

Am Sonntag wurden die abschließenden Staffeln ausgetragen, leider konnte der STB nur in vier der neun Staffelkategorien eine Staffel stellen.
Heftige Regenfälle machten den Wald dabei noch schwieriger zu belaufen. In der Juniorenwertung gelang es dem STB-Team noch Brandenburg zu überholen und auf den 10. Platz zu klettern. In der Jugend- und Gesamtwertung blieb es wie erwartet beim 11. Platz.

Im nächsten Jahr wird der JLVk im badischen Hinterzarten stattfinden.

Steffen Hartmann

Ergebnisse | Route Gadget Einzel | Route Gadget Staffel

Das STB-Taem

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Weißenborn, 6./7. September 2012

Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz

2 Medaillen für schwäbische Orientierungsläufer

Bei schönstem Spätsommerwetter richtete der OLV Weimar die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz aus.
Das Laufgelände befand sich rund um das Eisenberger Mühltal im Süden von Thüringen.

Vizemeister H75 2014 Gerhard Horn

Das Wettkampfzentrum befand sich an der Meuschkenmühle und ist hauptsächlich für den Kraftsportplatz bekannt.
Das Laufgelände, das an beiden Tagen genutzt wurde, war durch den tiefen Einschnitt des Mühltals geprägt.
Zusätzlich gab es zahlreiche Wälle und kleine Gräben, Überreste vom Torfabbau.
Farnfelder und Heidelbeersträucher erschwerten die Belaufbarkeit.

 

Mit dem 3. Platz von Friedrich Vischer (OL Team Filder) in der H70 und dem 2. Platz von Gerhard Horn (TGV Horn) in der H75 gelang zwei schwäbischen Läufern der Sprung aufs Podium.

Am Sonntag wurde im selben Gelände ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz ausgetragen.
Gerhard Horn erreichte dabei in der H75 den 3. Platz.

Steffen Hartmann

Ergebnisse 

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Scharnhausen/Hochdorf, 26./27. Juli 2014

Wettkampfwochenende mit Doppelsprint und Mitteldistanz OL

OL Team Filder richtet zwei Landesranglistenläufe aus

Ein Doppelsprint am Samstagnachmittag, dazu ein Mitteldistanzrennen am Sonntagvormittag - das OL- Team Filder hat sein erstes komplettes Wettkampfwochenende mit zwei Landesranglistenläufen erfolgreich über die Bühne gebracht.

Auch die Teilnehmerzahlen konnten sich  kurz vor Ferienbeginn und der Konkurrenz des Schweizer 6-Tage-Laufes sehen lassen.
Beim Doppelsprint kämpften 128 Läuferinnen und Läufer um Sekunden oder in den Rahmenklassen einfach nur ums Durchkommen.
Im Wald bei Hochdorf nahe Plochingen starteten am Sonntag sogar fast 140 Läufer/innen, also noch einige Teilnehmer mehr gegenüber dem Vortag. Darunter auch einige Läufer aus Dänemark und der Schweiz, die den Wettkämpfen ein internationales Flair verliehen.

Der Sprint war vor allem im ersten Durchgang sehr laufbetont. Bereits aus einigen vorhergehenden Trainingsläufen bekannt, ging es in das parkartige Gelände, mit einigen kleinen Waldstücken, rund um das ehemalige Privatgestüt der württembergischen Könige.
Da es bis zum Nachmittag geregnet hatte, waren die Wege und Wiesen nass, was den Läufern einiges an Kraftausdauer abverlangte. Wobei es während den Wettkämpfen bei angenehmen Temperaturen dann von oben trocken blieb.
Beim zweiten Lauf des Doppelsprints waren im ersten Teil einige Routenwahlen zu lösen, was die Strecken orientierungstechnisch deutlich anspruchsvoller machte.

Während in den Nachwuchs- und Eliteklassen die Badener und die Gäste aus dem Ausland und den anderen Bundesländern dominierten, schlugen die Schwaben bei den Senioren zu.
Bei den Herren ab 35 gingen in allen Altersklassen die Siege an den TGV Horn oder das OL-Team Filder. In der D 35 gewann mit Verena Funk ebenfalls eine Einheimische.

Einmal mehr hatte die Freiwillige Feuerwehr Scharnhausen ihr Depot als Wettkampfzentrum zur Verfügung gestellt und kümmerten sich darüber hinaus um die Bewirtung der Orientierungsläufer.
Einige der Wehrmänner und -frauen nutzen die Möglichkeit den Orientierungslauf kennenzulernen und starteten in den Rahmenklassen.

Auch für den Lauf am Sonntag konnte mit der Badmintonabteilung des TV Hochdorf ein guter Partner gefunden werden. Der Verein, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, stellte am Sportgelände Aspen Duschen und Umkleiden zur Verfügung. Zusätzlich versorgten die Hochdorfer Vereinskammeraden unsere Orientierungsläufer mit Getränken und Kuchen, was dankend angenommen wurde.
Die zentrale Lage des Wettkampfzentrums ermöglichte einen Wettkampf der kurzen Wege. So waren nicht einmal fünf Minuten bis zum Start einzuplanen und der Zieleinlauf fand direkt am Sportplatz statt.
Das kartierte Gelände zwischen Hochdorf und Wernau ist zwar eher flach, jedoch ist der Wald nur an wenige Stellen gut belaufbar und deshalb kraftraubend. Hinzu kam die schwüle Hitze statt des angekündigten Regens.
Die Siegerzeiten fielen deshalb auch in den meisten Klassen etwas höher als erwartet aus.
Eine Überraschung gab es in der Herrenklasse. Altmeister Sascha Dammeier vom SV Baindt gewann mit fast zweieinhalb Minuten Vorsprung. Der favorisierte Nationalmannschaftsläufer Immanuel Berger kam hinter seinem Bruder Shankara (beide Gundelfinger TS) nur auf Platz 3.

OL Team Filder

Zu den Ergebnissen...

Link zur Seite des Ausrichters mit Bildern vom WK...

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Augustusburg, 28./29. Juni 2014

Deutsche Bestenkämpfe im Mannschafts-Orientierungslauf

Nach einigen Jahren Pause fanden in diesem Jahr wieder Deutsche Bestenkämpfe im Mannschafts-OL statt.
Die Wettkämpfe wurden in Augustusburg in der Nähe von Chemnitz ausgetragen.
Das Laufgebiet am Fuße der Augustusburg war vor allem durch zahlreiche Steilhänge geprägt und wies wenige Details auf.
Mannschaften vom STB waren nicht am Start. Jedoch konnten Jakob Schach und Steffen Hartmann gemeinsam mit Toby Scott vom Hessischen Verein OLV Steinberg im Rahmenwettbewerb die Kategorie offen lang gewinnen.

Am Sonntag fand ein Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz statt.
Das Laufgelände war nicht ganz so steil wie am Vortag dafür nunmehr mit mehr Details, was sorgfältigeres Kartenlesen verlangte. Noch dazu, da sich diese teilweise im Grünen befanden, was die Orientierung erschwerte.
In der H75 ging der Sieg an Gerhard Horn (TGV Horn). In der Herren Elite mussten sich Jakob Schach und Steffen Hartmann mit Plätzen im letzten Drittel begnügen.

Steffen Hartmann

Ergebnisse

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Tallinn, 16.-21. Juni 2014

Tallinn-O-Week

Spannender Mehrtagelauf in Estlands Hauptstadt

Michael Bohsmann vom OL-Team Filder (Foto: Tallinn-O-Week)

Vom 16. – 21. Juni fand die diesjährige Auflage der Tallinn-O-Week statt.
Da der Termin im direkten Anschluss an das Jukola-Wochenende stattfand, waren auch zahlreiche internationale Läufer am Start. Darunter auch drei Starter aus Schwäbischen Vereinen.

Das sechstägige Programm ging dabei vom Weltranglistenlauf bis zum einfachen Abend-OL.
Die erste Etappe wurde als Sprint im Estnischen Freiluftmuseum ausgetragen. Einzelne Hausgruppen mit Zäunen wechselten mit offenen Waldstücken ab.

Die zweite Etappe wurde in einem Vorort von Tallinn ausgetragen. Das Dünengelände war mit zahlreichen Wegen und Sandflächen durchsetzt. Zum Abschluss war noch ein kleines Labyrinth aufgebaut, in dem einige Posten angelaufen werden mussten.


Am dritten Tag fand das Tallinn City Race statt. Da die Altstadt von Tallinn bereits als Speergebiet für die Senioren-WM 2016 ausgewiesen ist, fand das Rennen in angrenzenden Wohn- und Geschäftsvierteln statt. Zahlreiche Innenhöfe erforderten höchste Konzentration.

Die vierte Etappe fand etwas außerhalb von Tallinn statt. Die direkt am Meer gelegene Karte war von zahlreichen Dünen und schönem Meerblick geprägt.

Die 5. und 6. Etappe wurden im gleichen Waldgebiet ca. 30 km von Tallinn entfernt ausgetragen. Das Gelände war durch zahlreiche Höhenformationen geprägt. Große Dickicht Flächen, Sümpfe und Gewässer erschwerten das Orientieren zusätzlich.
Die 5. Etappe wurde als Mitteldistanz ausgetragen.
Die 6. und letzte Etappe wurde als Vielposten-OL ausgetragen. Ein Teil der Posten mussten dabei mit einer Höhenlinienkarte angelaufen werden. Die Herren Hauptklasse musste dabei genau 100 Posten anlaufen.

2015 findet die Tallinn-O-Week vom 3. – 8. August statt.

Steffen Hartmann

Veranstalter Homepage mit den Ergebnissen

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Kuopio, 14./15. Juni 2014

Jukola 2014

16.000 Teilnehmer und 30.000 Zuschauer bei der 66. Auflage der weltgrößten OL-Staffel 

Bereits zum 66. Mal fand die finnische Jukola-Staffel statt. Als Austragungsort diente diesmal die größte Binneninsel Europas, Soisalo nahe der Stadt Kuopio. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni starteten über 16.000 Läufer unter den Augen von 30.000 Zuschauern in das sehr anspruchsvolle Gelände. Der gesamte Wettkampf konnte über mehrere Großleinwände verfolgt werden, auf denen abwechselnd live aus dem Wald übertragen wurde oder die ständigen Führungswechsel per GPS auf Kartenausschnitten gezeigt wurden.
Zur Verpflegung und Unterkunft der Zuschauer und Teilnehmer wurde auch dieses Jahr eine riesige Zeltstadt mit Sportgeschäften, Restaurants, Duschen und natürlich der obligatorischen finnischen Sauna errichtet.

Auch in diesem Jahr war ein baden-württembergisches Team am Start. Um sich optimal auf die bevorstehende Herausforderung vorzubereiten erfolgte die Anreise bereits am Dienstag. Es standen vier Trainingseinheiten auf dem Programm, welche auch absolut notwendig waren, denn das Gelände erwies sich als sehr anspruchsvoll und äußerst schwer belaufbar. Zu allem Übel hatte unser Team auch noch mit einer leichten Verletzung eines Läufers zu kämpfen. Erst kurz vor Start der Staffel konnte Entwarnung gegeben werden und somit eine vollzählige Staffel an den Start gehen.

Punkt 23 Uhr erfolgte der Startschuß für das insgesamt fast 72 km lange Rennen.

Aufgrund der nördlichen Lage wurde zu keinem Zeitpunkt in völliger Dunkelheit gelaufen und die Stirnlampen kamen weniger zum Einsatz als sonst üblich. War anfangs exaktes Orientieren notwendig, so bildeten sich relativ schnell größere Trams und mit der Zeit dann richtige Wege selbst durch Dickichte. So kam es, dass das Rennen sich mit Dauer des Wettkampfes mehr und mehr zum Crosslauf entwickelte. Trotzdem war stets eine hohe Konzentration gefordert um nicht aus Versehen zum falschen Gabelposten zu laufen.
Insgesamt können wir mit der Leistung unseres Teams sehr zufrieden sein. Mit einem 735. Platz in 14:06:35 gelang es sich deutlich in der ersten Hälfte des Feldes zu platzieren. Zudem gelang es uns zum ersten Mal, dass nur der Schlußläufer in den Notstart musste.
Siegreich war wie im Vorjahr die Staffel vom finnischen Verein Kalevan Rasti um Topläufer Thierry  Gueorgiou. Die Siegzeit betrug knapp über 7 Stunden.

Insgesamt ist die Jukola immer ein OL-Erlebnis der ganz besonderen Art. Die Dimensionen lassen sich für deutsche Orientierungsläufer, die nicht bereits selbst teilgenommen haben, kaum erahnen. Deshalb kann ich jedem, der eine gewisse Herausforderung sucht, nahelegen selbst einmal bei einer Jukola an den Start zu gehen.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich nächstes Jahr im Juni in Turku, ca. 150 km westlich von Helsinki.

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Ehrenfriedersdorf, 24. Mai 2014

Deutsche Staffelmeisterschaften 2014

Unwetter im Erzgebirge bremst Schlussläufer aus

Gerhard Horn auf der Sichtstrecke der Staffel.

Im sächsischen Ehrenfriedersdorf fanden die diesjährigen nationalen Staffelmeisterschaften statt.
Die Region im Erzgebirge blickt auf eine lange Bergbautradition zurück. Entsprechend war das Laufgebiet von zahlreichen Bergbauspuren geprägt.
Immer wieder gab es großflächig Löcher und Gräben, in denen die Posten gesetzt waren. Bedingt durch tiefe Löcher war es dabei nicht immer einfach, den Kontakt zum Gegner zu halten.
Leider spielte das Wetter nur zu Beginn der Meisterschaftsläufe mit. Ein Unwetter mit starken Regenfällen überraschte zahlreiche Schlussläufer, die durch die schwierigen Sichtbedingungen gebremst wurden und dadurch länger als erwartet im Wald blieben.

Am Sonntag fand im selben Gelände ein Bundesranglistenlauf statt. Dieser zählte für die Elitekategorien auch zur Weltrangliste.
Gelaufen wurde im Massenstartrennen wobei die einzelnen Läufer durch verschiedene Schlaufen getrennt wurden.
Mit Marianne Kern (2. D 60), Sascha Dammeier (1. H 40) und Gerhard Horn (1. H75) konnten dabei STB-Läufer/innen drei Topplatzierungen erzielen.

Ergebnisse  

Steffen Hartmann

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Bad Lippspringe, 10./11. Mai 2014

Deutsche Meisterschaften im Sprint Orientierungslauf 2014

Beste Deutsche Sprinter in Bad Lippspringe ermittelt

Jakob Schach (SV Wannweil) bei der Sprint Qualifikation (Foto: Fred Härtelt)

In Bad Lippspringe wurden dieses Jahr die besten Deutschen über die Sprintdistanz ermittelt.
Qualifikation und Finale fanden in verschiedenen Parks und Teilen der Innenstadt von Bad Lippspringe statt.
Die Qualifikation wurde mit der Karte Arminiuspark gelaufen. Der erste Teil der Bahnen führte durch ein Schulzentrum und dann durch das angrenzende Wohngebiet. Hier waren vor allem schnelle Routewahlen gefragt. Zum Abschluss führten die Bahnen noch durch den Arminuspark, hier waren vor allem schnelle Beine gefragt.
Leider gelang mit Helen Rendich (SV Wannweil), Galina Krassowizkaya (TGV Horn) und Peter Heim (OL-Team Filder) nur drei schwäbischen Startern der Sprung in ein A-Finale.
Die Finalwettkämpfe wurden mit der Karte Kaiser-Karls-Park ausgetragen.
Die abwechslungsreichen Bahnen führten durch Parkgelände, den angrenzenden Kurwald und durch die Innenstadt von Bad Lippspringe und endeten auf dem Rathausplatz.
Helen Rendich gelang mit dem 5. Platz in der Damen 18 ein tolles Ergebnis. Ebenfalls top platziert war Peter Heim als 6. In der H45. Galina Krassowizkaya nahm am Start versehentlich eine Karte für das B-Finale und konnte so nicht klassiert werden.

Am Sonntag folgte ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz, der für die Elitekategorien auch zur Weltrangliste zählte.
Gelaufen wurde mit der Karte „Düster Köpfe“, mit der bereits 1987 die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden. Das Gelände war mit zahlreichen, teils steilen Einschnitten durchzogen. Immer wieder erforderten Senken und Löcher genaue Orientierung. Obwohl die Möglichkeiten durch zahlreiche Sperrgebiete eingeschränkt waren, gelang es dem Bahnleger abwechslungsreiche und spannende Bahnen zu legen.
Die beste Platzierung erreichten Gerhard Horn (TGV Horn) als 2. In der H75. Galina Krassowizkaya als 4. bei den D 55 und Helen Rendich als 6. in der D-18 konnten ebenfalls vordere Plätze erreichen. Als 17. in der Herren Elite konnte Steffen Hartmann (TGV Horn) als einziger schwäbischer Starter Weltranglistenpunkte sammeln.

Steffen Hartmann

Ergebnisse  -   Route Gadget  

 

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Neckarbischofsheim, 12. April 2014

BTB/STB Landesrangliste Baden-Württemberg 

3. Wertungslauf 2014 ohne Überraschungen in der Ergebnisliste

Die OLG Elsenzgau und der TSV Stettfeld richteten am Samstag, 12. April gemeinsam den 3. BTB/STB Landesranglistenlauf Baden-Württemberg aus.
Wie bereits in den vergangenen Jahren war das Wettkampfzentrum im Helmhöfer Forsthaus. Wurde im letzten Jahr noch die beheizte Scheune für die anschließende Verpflegung genutzt, konnte in diesem Jahr dank schönstem Frühlingswetter darauf verzichtet werden.

Die Karte „Kuboa“ ist bekannt für zahlreiche Taleinschnitte, die schöne Routenwahlaufgaben ermöglichen. Zwischen den Tälern gab es auch kleinere Höhenobjekte und Bestände, so dass auch die Feinorientierung gefordert war. Die Bahnlegung bot einen schönen Mix aus beidem.

Große Überraschungen bei den Ergebnissen blieben aus. Der nächste Landesranglistenlauf findet am 6. Juli im oberschwäbischen Baindt statt.

Steffen Hartmann

Zu den Ergebnissen...

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Kirchentellinsfurt/Lorch, 5. u. 6. April 2014

Baden-Württembergische Meisterschaften über die Mitteldistanz und Staffel OL

Orientierungsläufer ermitteln ihre Landesmeister im Wald des Jahres 2014

Baden-Württembergische Meisterin Judith Pfleger an einem ihrer anzulaufenden Posten...

Früh in der Saison, am 5. und 6. April, wurden die zwei in diesem Jahr vom STB auszurichtenden Meisterschaften durchgeführt, um das Wild während der Brut- und Setzzeit nicht unnötig zu belasten.
Der Natursport Orientierungslauf ist auf die gute und verlässliche Zusammenarbeit mit Forst und Naturschutz angewiesen.

Der SV Wannweil als örtlicher Ausrichter der Meisterschaft über die Mitteldistanz offerierte als Wettkampfgebiet den „Wald des Jahres 2014“ – den Schönbuch – rund um das Hofgut Einsiedel, nahe Kirchentellinsfurt.

Mitteldistanz bedeutet, verkürzte Strecken mit relativ vielen Posten, was noch exakteres und schnelleres Orientieren, gegenüber der Normaldistanz, erfordert. Hierbei stellten die Bahnen im recht flachen Gelände, dennoch auch physisch genügend Anforderungen, da der Wald mit viel Unterbewuchs  (Brombeeren) aufwartete und obendrein durch Waldarbeiten, einiges an gefälltem Holz zusätzlich zu übersteigen war.

Die jungen Bahnleger Bruno Nadelstumpf und Jonathan Schach fanden die richtige Mischung zwischen laufbetonten Passagen – vor allem zu Rennbeginn. Manche hatten da schon überreizt. Im Mittelteil waren Mikroroutenwahl und genaues Orientieren gefragt, während im Schlussteil das Laufen überwog.

Knappe Entscheidungen sorgten für Spannung. Meister wurden in der Damenelite Judith Pfleger und bei den Herren Immanuel Berger (beide Gundelfinger Turnerschaft).

Die meisten Läufer nutzten das Übernachtungsangebot des SV Wannweil.

Am Sonntag ging die Reise nach Lorch zu den Baden-Württembergischen Staffelmeisterschaften.
Der örtliche Ausrichter TGV Horn hatte mit dem Sportheim Echo des TSV Lorch am Schul- und Sportzentrum Schäfersfeld ein geeignetes Staffelzielgelände gefunden.

Staffelstart - die Post geht ab... (Foto: F. Härtelt)

 

Das Wettkampfgelände – ein steiler, fein gegliederter Hang mit vielen Einschnitten war meistens schwer belaufbar. Die Bahnleger des TGV Horn hatten technisch schwere, relativ lange Bahnen gelegt. Längere Steigungen, schwierige Routenwahlen erforderten permanent höchste Konzentration. Nur die Seniorenbahn geriet etwas zu lang. Besonders Gabelposten auf der Schlussschleife überforderten manche Läufer.

Die Spitzenläufer waren von dem Gelände und der Bahnanlage begeistert. Trotzdem gab es oft recht knappe Ergebnisse nach vielen Führungswechseln auf der Bahn. In den Elitekategorien waren die Favoriten der Gundelfinger Turnerschaft nicht zu schlagen. Bei den Damen siegten die Altmeisterinnen Meike Jäger und Judith Pfleger. Bei den Herren ging der Sieg an den Oldie (51 Jahre) Markus Theissen mit dem Partner Immanuel Berger, dem mit Abstand schnellsten Einzelläufer.

Hans Hartmann

Zu den Ergebnissen...

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Bernhardswald, 29./30. März 2014

DBK Nacht-OL

Beste Nachtorientierer nahe Regensburg ermittelt

Am letzten Märzwochenende richtete die OLG Regensburg die Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL und einen Bundesranglistenlauf aus.

Die DBK Nacht wurden am Samstagabend ausgetragen.
Das Gelände der Karte „Kreuther Forst“, das von tiefen Einschnitten geprägt war, wartete mit vielen Dickichten und einem dichten Wege- und Schneisennetz auf.
Wichtig ist es beim Nacht-OL seine Taktik umzustellen, da sich Umlaufrouten und Routen mit einfacher Orientierung mehr auszahlen als beim Tag-OL.
Auch bei diesem Wettkampf zeigte die Analyse der Zwischenzeiten, dass die Routenwahlen entscheidend waren.
Die kleine Delegation der STB Vereine konnte dabei folgende Topplatzierungen erzielen.
D 40: 2. Meike Hartmann (TGV Horn); H 21A: 1. Steffen Hartmann (TGV Horn); H 70: 2. Fridrich Vischer (OL-Team Filder)

Am Sonntag folgte noch ein Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz.
Wie der Name der Karte „Rock on the Rocks“ schon andeutete, fanden die Läufer/innen ein sehr steiniges Gelände vor.
Zwischen und in den zahlreichen Felsformationen war Feinorientierung gefragt. Trotz der vielen Felsen war der Wald gut zu belaufen, so dass die Laufgeschwindigkeit hoch blieb.
Auch beim Bundesranglistenlauf konnten wieder gute Platzierungen für den STB erlaufen werden.
D 40: 3. Meike Hartmann (TGV Horn); H 70: 2. Friedrich Vischer (OL-Team Filder)

Steffen Hartmann

Ergebnisse Nacht  |  RouteGadget Nacht   |  Ergebnisse BRL  |  RouteGadget BRL

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