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Lucomagno/Olivone,13./14. Oktober 2012

ArgeAlp-Sommerspiele 2012

Feuchtnasser Ländervergleich am Lukmanierpass

Die Region Tessin war in diesem Jahr Gastgeber der ArgeAlp-Sommerspiele im Orientierungslauf. Eingeladen waren die 9 ArgeAlp-Regionen. Darüber hinaus die Teams aus dem Thurgau und Baden-Württemberg, die als Gäste an den Start gehen durften.
Aus den erhofften Läufen bei Tessiner Sonnenwetter wurde nichts. Dafür Nebel, Regen und Temperaturen um 5 °C, womit die Wettkämpfer zurechtkommen mussten.
Unter Leitung von Stefanie Greiselis-Bailer nahm das Team Baden-Württemberg am Arg-Alp-Wettbewerb teil, der aus Staffel- und Einzelläufen besteht.
In Pia Segno, nicht weit vom Lukmanierpass, wurde am Samstag der Staffelwettbewerb ausgetragen. Pünktlich zum Start der Staffeln setzte der Regen ein...
Das Laufgelände wechselte zwischen einem offenen, gut belaufbaren Abschnitt und einem alpinen Waldgebiet ab. Bei der Waldpassage fanden die Läufer/innen teilweise ein sehr fein kupiertes Gelände vor, das mit Steinen durchsetzt war. Durch den Regen war dieses Teilstück mitunter schwierig zu belaufen.
Einzige Podiumsplatzierung gelang der H-45 Staffel (Benedikt Funk, Klemens Jörger, Markus Theißen), die den 3. Platz erreichte. In der offenen Gesamtwertung lag das Team Baden-Württemberg punktgleich mit Bayern und knapp hinter Thurgau auf einem aussichtsreichen 6. Platz.
Der Einzellauf am Sonntag, fand im etwas tiefer liegenden Campra statt. Leider ohne Wetterbesserung. Gestartet wurde auf einer kleinen Ebene. Im teilweise offenen Laufgebiet kam es darauf an, die Richtung nicht zu verlieren und bei den Bächen und Gräben den Überblick zu behalten. Für den Schlussteil wechselten die Strecken dann in ein ruppiges und hügeliges Gebiet. Hier war nochmals Konzentration beim Orientieren angesagt, wobei die letzten Kraftreserven mobilisiert werden mussten.
Im Einzellauf erreichte das baden-württembergische Team 5 Podiumsplätze. In der offenen Gesamtwertung gelang eine Verbesserung auf den 5. Platz, vor den Teams aus dem Thurgau und Bayern. Baden-Württemberg war damit beste Gastregion und beste Region aus Deutschland.
2013 wird die Region Tirol Gastgeber desr ArgeAlp OL-Cups sein. Der Ausrichter plant zusätzlich zu den ArgeAlp-Wettkämpfen einen Sprint am Freitagabend sowie eine Trainingsmöglichkeit am Samstagvormittag anzubieten.

Steffen Hartmann

Ergebnisse...

Die 3. Platzierte H 45 Staffel
Emil Kimmig, Sieger in der H 55

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Hinterzarten, 30. September 2012

Baden-Württembergische Meisterschaften Mitteldistanz

Landestitelkämpfe vor imposanter Skisprungkulisse

Die Gundelfinger Turnerschaft richtete die diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften über die Mitteldistanz aus. Hierfür wurde die Karte „Adlerwald“ neu aufgenommen.
Das Wettkampfzentrum befand sich im Skisprungstadion von Hinterzarten. Der Zieleinlauf fand vor der beindruckenden Kulisse der Sprungschanzen statt.
Wer im Vorfeld befürchtete während des Wettkampfs die Sprungschanzen erklimmen zu müssen, konnte aber beruhigt werden. Der Start befand sich am Sprungturm, so dass die Höhenmeter, die die Sprungschanze aufwies, nur bergab zurückgelegt werden mussten.
Das Laufgelände bot eine spannende Abwechslung zwischen steinigen und detaillierten Bereichen. Auch schnell belaufbare Passagen und einzelne Wiesenstücken fanden die Teilnehmer vor.
Dem Bahnleger gelang es, die einzelnen Komponenten des Laufgebiets zu herausfordernden Mitteldistanzbahnen zu formen, auf denen würdige Titelkämpfe stattfanden.

Steffen Hartmann

Zu den Ergebnissen

Die Medaillengewinnerinnen bei den Damen (D19) am Auslauf der Sprungschanzen

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London, 22. September 2012

London´s Calling – 5th City of London Race

Über 1.000 Läufer/innen beim Londoner City-Orientierungslauf

Bereits zum 5. Mal waren die South London Orienteers die Ausrichter des “City of London Race”, der in diesem Jahr am 22. September stattfand. Ein Langdistanz Stadt-OL in der Tradition des Venedig-OL, jedoch mit eigenem Charakter.
Der Wettkampf findet traditionell im Zentrum Londons statt. In diesem Jahr konzentrierte sich das Wettkampfgeschehen auf den Temple-Bezirk und rund um die St. Pauls Kathedrale.
Das Wettkampfzentrum war in einer Disco, im Gebäude einer Studentenverbindung untergebracht.
Bei schönstem Spätsommerwetter machten sich über 1.000 Läufer/innen auf den Weg durch Londons City.
Etwas ungewohnt war, dass die Wettkämpfer auf den Autoverkehr achten mussten, was bei Linksverkehr für Kontinentaleuropäer besonders anspruchsvoll war, insbesondere da es keinerlei Straßensperrungen gab. Der Veranstalter avisierte im Vorfeld leichten Straßenverkehr, diesen jedoch nach Londoner Maßstäben…
Mit zahlreichen Parks, Hinterhöfen, schmalen Gassen und Straßenbrücken bot das Rennen alles was man von einem Stadt-OL erwartet aber auch einige besondere Dinge. Warmlaufen an der Themse, auf der Strecke bot sich ein Blick auf die Londoner Börse und St. Pauls Kathedrale an, Taxis und rote Doppeldecker Busse waren gegenwärtig.
Eine besondere Herausforderung wartete auf den langen Strecken. Diese beinhalteten einige Passagen im Barbican, einem riesigen, mehrstöckigem Kultur- und Veranstaltungszentrum. Hier gab es mehrere Stockwerke, die kartiert waren und belaufen werden konnten. Die Herausforderung bestand also nicht nur aus der Orientierung sondern auch daraus, die richtigen Routen und das richtige Stockwerk zu finden. Eine Aufgabe die nicht immer leicht zu lösen war.
Das „City of London Race“ ist ein spannender und anspruchsvoller OL, den man allerdings nicht ganz so ernst nehmen sollte, da die befahrenen Straßen und der Multilevel-OL doch auch einen gewissen Glücksfaktor ins Spiel bringt.
Für ganz Unentwegte gab es am folgenden Tag, bei den „Southern Championships“, auch noch die Möglichkeit an einen Wald-OL teilzunehmen. Der Autor entschied sich jedoch dazu, London anzusehen…
Nächstes Jahr findet das „City of London Race“ am 21. September statt, wieder in Verbindung mit den Southern Championships.

Steffen Hartmann

Ergebnisse
Fotos vom Veranstalte (1)
Fotos vom Veranstalter (2)


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Bad Kreuznach, 15./16. September 2012

Deutsche Staffelmeisterschaften

Beste 2012`er OL Staffel-Teams Deutschlands in Bad Kreuznach ermittelt

Im rheinhessischen Bad Kreuznach wurden in diesem Jahr die besten OL-Staffeln Deutschlands ermittelt. Die ausrichtenden OLF Mainz wählten dabei das Freizeitgelände Kuhberg als Wettkampfzentrum.
Das Freizeitzentrum wurde ursprünglich von der US Armee erbaut und so zeigte auch der angrenzende Wald Spuren ehemaliger militärischer Nutzung. Zahlreiche Gräben, Senken, Löcher, Wälle, halboffene Gelände und Bauwerke wiesen auf die Vergangenheit des Gebietes als militärisches Übungsgelände hin. Weiter vom Wettkampfzentrum entfernt, nahmen die Spuren der militärischen Nutzung ab und die natürlichen Geländeformationen traten in den Vordergrund. Steilhänge mit tiefen Einschnitten sowie Gräben- und Bachsysteme machten diesen Geländeteil aber nicht weniger anspruchsvoll.
Von den schwäbischen Staffeln schaffte leider kein Team den Sprung unter die besten Sechs.
Wenngleich für die Baindterin Birgit Kern, die mit ihrem Zweitstartrecht als Startläuferin für den bayrischen Verein SV Mietraching auf die Strecke ging, der Meistertitel bei den Damen heraus sprang.

Am Sonntag fand im selben Gelände ein Bundesranglistenlauf statt, der für die Elitekategorien als Wertungslauf für die Weltrangliste zählte.
Hier sahen die Ergebnisse aus STB-Sicht besser aus. Mit Birgit Kern (SV Baindt), Jakob Schach (SV Wannweil), Thomas Sigle und Steffen Hartmann (beide TGV Horn) konnten gleich vier schwäbische Läufer/innen Weltranglistenpunkte sammeln.
Zudem konnten sich mit Maren Kucza (3. D 19A), Anne-Marie Hartmann (2. D 60), Dietmar Leukert (1. H70) und Gerhard Horn (2. H 75) 4 STB-Läufer/innen Podest-Plätze innerhalb ihrer Altersklasse erlaufen.

Steffen Hartmann

Ergebnisse Staffel
Ergebnisse Einzel 

Gerhard Horn beim Staffelstart
Jakob Schach am letzten Posten des Weltranglistenlaufs

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Grandsberg, 1. September 2012

Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz 2012

Erfolgreiche Titelkämpfe im Bayerischen Wald

Der SV Mietraching übernahm in diesem Jahr die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.
Mit sechs Top 6 Plätzen, davon zwei Medaillengewinne, endeten die Meisterschaften für die Starter/innen des Schwäbischen Turnerbundes erfolgreich.

Gelaufen wurde in Grandsberg, einem Gebiet das noch vom 3-Tage Lauf vor drei Jahren bekannt war.
Steiles und steiniges Gelände, mit vielen Höhenmetern, wartete auf die Wettkämpfer.
Unmittelbar nach dem Start wartete das Laufgebiet mit zahlreichen großen Steinformationen auf, indem sich gleich der ganze Lauf entscheiden konnte. Im Anschluss wurden die Steine etwas weniger dafür die Vegetation dichter und das Gelände steiler. Durch die schlechte Belaufbarkeit und dem hohen Steigungsanteil - hier schenkte der Bahnleger den Läufern nichts - war das technische Vermögen bedeutender, gegenüber dem läuferischen Können.

Für die schwäbischen Läufer/innen endete die Meisterschaft mit mehreren guten Platzierungen. Dietmar Leukert (2. H70) und Siegfried Wörner (3. H 65) vom OL-Team Filder erliefen sich jeweils einen Medaillenrang.
Mit Maren Kucza (6. D20), Meike Hartmann (6. D35), Martin Schwarz (6. H35) und Annemarie Hartmann (4. D60) vom TGV Horn konnten sich 4 weitere STB-Läufer/innen unter den besten 6 platzieren.

Am Sonntag fand im selben Gelände noch ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz statt. Der Anteil an Höhenmetern war dabei humaner gegenüber dem Vortag. Bedingt durch zahlreiche Steine und üppigen Unterbewuchs im Laufgebiet, lag auch am Sonntag der Fokus auf dem technischen Können der Läufer/innen.

Steffen Hartmann

Ergebnisse Samstag
Ergebnisse Sonntag
RouteGadget Samstag
RouteGadget Sonntag

Siegfried Wörner 3. Platz H 65

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Halmstad, 22.-27. Juli 2012

Halland O-Ringen 2012

Über 20.000 Starter/innen beim größten Orientierungslauf der Welt

Im südschwedischen Halmstad fand in diesem Jahr die 48. Auflage der O-Ringen 5-dagars statt. 21.172 Läufer/innen aus 42 Nationen, darunter OL-Exoten wie Kenia, Malaysia und Mosambik waren am Start. Aus dem Schwäbischen starteten Thomas Sigle, Steffen Hartmann und Stephan Haehnelt.

Das O-Ringen bietet von der O-Ringen Akademie bis zur Elitekategorie wirklich für Jeden etwas.
Die „O-Ringen Stadt“, in der sich Camping, Läden, Organisationsbüro, Radio O-Ringen und die Bühne für die Siegerehrungen befanden, wurde im Kasernengelände von Halmstadt untergebracht und dehnte sich über fast 4 km aus.
Das enorme Teilnehmerfeld und die sich daraus ergebende Organisation ist wirklich beeindruckend. Das Startfenster erstreckte sich über mehrere Stunden. Die Schnellwertung erfolgte auf Flachbildschirmen. Für den Bustransport wurden 4 Reisebusse im 5 Minuten Takt eingesetzt. Es gab 7 verschiedene Starts und Zieleinläufe und im Ziel waren ständig Menschenmassen unterwegs,  die man sich bei einem Deutschen OL nie vorstellen könnte.

Kartentechnisch entsprachen die meisten Laufgelände den skandinavischen Erwartungen. Zahlreiche kleine Hügel mit Steinen, jede Menge Sümpfe und Wasser. Aber auch viele Dickichte und halboffene Gebiete. Auch viele Schneisen und kleine Pfade waren kartiert. Jedoch war es schwierig, die natürlichen Schneisen von jenen zu unterscheiden, welche durch die Vorläufer geschlagenen wurden, sofern man eine spätere Startzeit hatte. Auch bei den Sümpfen erwiesen sich späte Startzeiten als Nachteil, da diese dann kaum noch passierbar waren.

Etwas Abwechslung gab es an der 3. Etappe, die direkt am Meer gelaufen wurde. Dünen, Strand, ein flaches, schnell belaufbares Waldstück und eine Hügelkette bildeten das Laufgelände. Die 3. Etappe wurde als Mitteldistanz ausgetragen. Ein schnelles Umstellen in der Orientierung war gefragt. Besonders der letzte Wechsel aus dem offenen Wald, in die Dünen, führte bei vielen Startern zu Fehler. Allerdings dürften diese beim anschließenden Bad im Meer auch schnell vergessen worden sein.

Abwechslung zum OL in Deutschland bot nicht nur das Laufgelände, auch die Bahnlegung war anders. So werden in Schweden gerne weniger Posten auf der OL-Bahn verwendet und dafür mehr Routenwahlprobleme geboten.
Das O-Ringen ist ein Erlebnis das sich für jeden Orientierungsläufer lohnt. Leider fällt das O-Ringen in Baden-Württemberg nicht in die Ferien.
2013 findet das O-Ringen in Schwedisch Lappland statt. 2014 dann in Skåne und damit wieder in Südschweden.

Steffen Hartmann

Ergebnisse 
Fotogalerie des Veranstalters 

Posten am Strand von Vilshärad
Radio O-Ringen „on air“
Beim O-Ringen ist alles größer. Teil 1: Zielwiese
Beim O-Ringen ist alles größer. Teil 2: Fahrradparkplatz
Beim O-Ringen ist alles größer. Teil 3: Schnellwertung

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Vantaa, 16./17. Juni 2012

Valio-Jukola 2012

Zwei Staffeln aus Baden-Württemberg bei der weltgrößten Orientierungslauf-Staffel mit dabei

In Vantaa, einem Vorort von Helsinki, fand dieses Jahr die 64. Auflage der Jukola Staffel statt. Das Wettkampfzentrum lag dabei nur wenige Kilometer vom Wettkampfzentrum der ersten Jukola 1949 entfernt.
Mit fast 17.000 Teilnehmern, darunter viele ausländische Teams, die die Nähe zum Flughafen nutzten, stellte die Staffel einen neuen Teilnehmerrekord auf.
Wie jedes Jahr verwandelte sich das Wettkampfzentrum zu einem wahren Volksfest mit zahlreichen Geschäften, einem Schnellbootsimulator der finnischen Armee, der obligatorischen Sauna und in diesem Jahr sogar mit einem 24 h geöffneten Hallenbad.
Mit am Start waren bei der Venla-Staffel für Frauen ein Team der Uni Karlsruhe (Irene Hiltunen, Meike Hartmann, Anna Bralite, Janeta Turka) und in der Jukola-Staffel ein Team Baden-Württemberg (Steffen Hartmann, Stephan Haehnelt, Jakob Schach, Simon Haas, Martin Schwarz, Gian-Reto Schaad, Immanuel Berger).
Die Venla Staffeln starteten Samstagnachmittag mit einem Massenstart. Über 1.200 Frauen auf der Startpflichtstrecke gaben dabei ein imposantes Bild ab. Noch beindruckender war der Start der 1.682 Männerteams, die am Samstagabend mit Stirnlampen ausgerüstet, starteten.
War die Startpflichtstrecke erst überwunden fand man sich in mitten der finnischen Wildnis wieder. Von der Nähe zur Hauptstadt war im Wald nichts mehr zu spüren.
Bei der Venla-Staffel werden alle 4 Strecken bei Tag gelaufen. Die Jukola-Staffel startet zum Sonnenuntergang und geht bis zum nächsten Tag. Je nach Leistungsstärke der Staffel dürfen dabei die ersten zwei bis vier Läufer in der Dunkelheit laufen bevor es wieder hell wird.
Das Laufgebiet war ein typisch finnischer Wald mit zahlreichen Hügeln, Felsplatten, Steinen, Sümpfen, Bächen und nur wenig Wegen.
Bei der Venla Staffel siegte das Team vom Halden SK. Die Staffel der Uni Karlsruhe belegte, innerhalb der 1.260 angetretenen Mannschaften, den 596. Platz.
Hart traf es die im Vorjahr Zweiten und Mitfavoriten von Tampereen Pyrintö. Nach einem falschen Wechsel wurde das Team disqualifiziert. Das Team Baden-Württemberg belegte im Starterfeld der 1.682 Staffeln, den 797. Platz. Der Sieg ging nach einigen dramatischen Szenen an das finnische Team von Kalevan Rasti.
Der Schlussläufer der Siegerstaffel durfte  die traditionelle Jukola-Botschaft verlesen, die in diesem Jahr der Gruß zum 100 jährigen Bestehen des Finnischen Arbeitervereins war.
2013 findet die Jukola in Jämsä statt.

Steffen Hartmann

Ergebnisse
Jukola-Botschaft (Englisch)

Venla Massenstart
Gedränge am Presseposten
Jakob Schach auf dem Weg zum Wechsel
Team Baden-Württemberg

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Aberyswyth, 22.-28. Juli 2012

Sheep, Fish and Chips

6-Tage Orientierungslauf in Wales

Nach den Senioren-WM in Deutschland und der Elite-WM in der Schweiz fand vom 22. bis 28. Juli 2012 neben zahlreichen anderen Mehrtages-Läufen der 6 Tage-OL in Aberyswyth (Wales) statt.

Zum Bericht... (PDF-Datei)

 

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Ehrenfriedersdorf, 26.-28. Mai 2012

3-Tage OL im Erzgebirge

Mit einem 3-Tage Orientierungslauf in Ehrenfriedersdorf ließ der Post SV Dresden die Tradition der Deutschen Pfingstwettkämpfe wieder aufleben.
Als Einstimmung konnte bereits am Freitag mit einem Sprint gestartet werden. Der Waldsprint ging dabei über das Gelände der Freilichtbühne Greifensteine und durch das angrenzende Waldgebiet. Das ehemalige Bergbaugebiet war sehr fein kupiert und bot schon eine Vorschau auf das Gelände des 2. und 3. Tages.
Die erste Etappe fand auf der Karte Geyerischer Wald statt. Das Waldgelände wurde bereits Mitte der 90er für Bundeswettkämpfe genutzt. Das flache Waldgelände war von zahlreichen Gräben und Bächen durchzogen die nicht alle aufgenommen waren. Leider war die Generalisierung der Karte etwas uneinheitlich so dass die Feinorientierung im Postenraum nicht immer ganz einfach war.
Der 2. und 3. Tag fand auf der Karte Greifensteine statt. Das ehemalige Bergbaugebiet war von Löchern Gräben und Senken sowie dem tiefen Einschnitt des Greifenbachs geprägt.
Die zweite Etappe wurde als Langdistanz ausgetragen und zählte für die Elite-Kategorien auch als Weltranglistenlauf. Die abschließende 3. Etappe, eine verkürzte Langdistanz, wurde als Jagdstart ausgetragen. In der Gesamtwertung erreichten folgende schwäbische Läufer/innen einen Top 6 Platz:
D19B: 2. Sigrun Franz-Nadelstumpf (SV Wannweil)
H21B: 1. Klaus Nadelstumpf (SV Wannweil)
H20: 5. Jonathan Schach (SV Wannweil)
H75: 4. Gerhard Horn (TGV Horn)

Steffen Hartmann

Ergebnisse
Routegadget

Steffen Hartmann beim Zieleinlauf des Sprints (Foto: Hans Hartmann)

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Halberstadt, 28./29. April 2012

Jugend- und Juniorenländervergleichskampf 2012

Kleines Schwäbisches Team belegt Gesamtrang 11

Mit nur 8 Läufer/innen und zwei Betreuern machte sich das kleine Team des STB, unter Leitung von Teamchef Jakob Schach, auf den Weg zum diesjährigen JLVK nach Halberstadt.
Da aufgrund der Teamgröße die vorderen Plätze der Teamwertung ausgeschlossen waren, lag der Fokus auf den individuellen Ergebnissen der Athleten.
Der Einzellauf am Samstag fand unter Verwendung der Karte „Spiegelsberge“ statt. Das schmale Waldgebiet, in dem vor 2 Jahren bereits ein Bundesranglistenlauf stattfand, ist durch zahlreiche Sandsteinformationen, kleinen Hügeln sowie im Westteil durch einige feinkupierte Gebiete geprägt. Für die Bahnen bedeutete dies einen ständigen Wechsel zwischen bergauf und bergab Passagen. Da das Wetter pünktlich zum Einzellauf mit Temperaturen von über 25 °C aufwartete, kam es, im leider weitestgehend windstillen Gelände, zur ersten Hitzeschlacht des Jahres.
Von den Schwäbischen Startern gelangen Lena Nägele (D 18) als 6. und Maren Kucza (D 20) als 10. der Sprung unter die besten Zehn. In der Teamwertung lag das Team des STB in der Jugend- und Juniorenwertung sowie in der Gesamtwertung auf dem 10. Platz.

Am Sonntag folgte der Staffelwettbewerb, für den ebenso die Karte „Spiegelsberge“ zur Verfügung stand. Das Laufgebiet wurde jedoch so gewählt, dass es möglichst wenige Überschneidungen zum Vortag gab. Die hohen Temperaturen des Vortages blieben den Wettkämpfern heute erspart.
Leider konnte das STB-Team nur zwei komplette Staffeln stellen. Die D 18 Staffel setzte sich aus den Läuferinnen Judith Hirschmiller, Helen Rendich und Sandra Nill zusammen, wobei Helen und Sandra eigentlich noch D 16 laufen. Alle drei Damen liefen ein solides Rennen und erreichten mit ihrer Staffel den 8. Platz. Noch besser lief es für die H 18 Staffel. Startläuferin Lena Nägele schickte Simon Hirschmiller als Achtplatzierte auf die Strecke. Simon gelang es, zwei Plätze gutzumachen. Schlussläufer Bernhard Berle baute den Vorsprung auf den 7. Platz weiter aus, so dass die Staffel einen ungefährdeten 6. Platz erreichte. Da in dieser Staffel mit H 16 Läufer Simon Hirschmiller und Lena Nägele zwei Läufer/innen hoch starteten, konnte mit diesem Ergebnis nicht gerechnet werden.

Leider rutschte das Team nach den Staffelwettbewerben in der Gesamtwertung auf den 11. Platz ab, da das Team aus Sachsen-Anhalt eine Staffel mehr am Start hatte. Schade das einige STB Kaderathleten dem einzigen Verbandswettkampf des Jahres nicht den erforderlichen Stellenwert einräumen, so dass nicht mehr Staffeln aufgestellt werden konnten.

Steffen Hartmann

Ergebnisse
RouteGadget Einzellauf
RouteGadget Staffel

Helen Rendich am Sichtposten der Staffel
Teamchef Jakob Schach beim Zieleinlauf des Betreuerlaufes

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Breda, 17.-20. Mai 2012

Holland-OL 2012

Internationaler 4-Tage Lauf im Süden der Niederlande

Vom 17. – 20. Mai veranstaltete das Team von OLifant unter der Leitung von Mark Heikoop die diesjährige Auflage des Holland-OL.
Auf 5 Etappen, an 4 Tagen, wurde nahe Breda, im Süden der Niederlande um Punkte für die Gesamtwertung gekämpft.
Die erste Etappe fand in einem Laufgebiet statt, das durch Sanddünen geprägt war, die von einem dichten Netz an Pfaden durchzogen waren. Mit der Karte „Vrachelse Heide“ war höchste Konzentration angesagt. Dichte Vegetation schränkte die Sicht stark ein und es konnte nur begrenzt quer gelaufen werden.
Für die zweite Etappe stand die Karte „t´Zand Noord“ zur Verfügung. Dieses Waldgelände ist von Sanddünen und dichter Vegetation durchsetzt, welches mit einem ausgeprägten Wegenetz aufwartete. Wieder schränkte die dichte Vegetation die Sicht ein, was das Orientieren in den Sanddünen zusätzlich erschwert.
Die dritte Etappe wurde mit der Karte „Strijpse Kampen“ in einem Fahrschulgelände der Niederländischen Armee gelaufen. Die Bahnen starteten im Bereich des Geländeparcours, in einem halboffenem Gebiet mit sandigem Untergrund und zahlreichen hügeligen Pisten. Später wechselten die Bahnen in offenes Gelände mit Straßen, Gebäuden und einigen Parkelementen.
Die vierte Etappe startete am Nachmittag desselben Tages im Wettkampfzentrum, einem ehemaligen Campingplatz der sich im Besitz von Mark Heikoop befindet. Bei diesem Lauf fand eine Karte im Maßstab 1:700 Verwendung. An den Posten gab es nur SI-Stationen ohne Schirme. Die Postenbeschreibung wies keine Codenummern aus, so dass man sehr präzise orientieren musste, denn jeder falsche Posten wurde mit 1 zusätzlichen Minute bestraft. Neben typischen Gartenobjekten, wie Einzelbäumen und Zaunecken gab es auch Posten im Gartenteich, auf einem Spielgerät und in einer Scheune.
Die 5. und letzte Etappe fand wieder auf einem Stützpunkt der Niederländischen Armee statt. Das flache Laufgelände war mit einzelnen kleinen Senken und Hügeln durchsetzt. Ebenso waren zahlreiche Gebäude und Wege präsent. Es boten sich viele offene Passagen an.

Für die Gesamtwertung zählten die besten 4 Läufe.
Friedrich Vischer (OL-Team Filder) konnte die Gesamtwertung in der H 70 gewinnen. Steffen Hartmann (TGV Horn) belegte in der H 21 den 8. Platz

Steffen Hartmann

Ergebnisse

Bildergalerie des Veranstalters

 

Karte: H21, 2. Etappe
Karte: H21, 4. Etappe, zweiter Teil
Posten auf der H21 Bahn (2. Etappe, Po. 14), direkt am Wasser...
Der Gesamtsieger in der H70, Friedrich Vischer

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Scharnhausen, 24./25. März 2012

STB OL-Kaderauftakt 2012

Am 24. und 25. März trafen sich 13 Jugendliche aus den schwäbischen OL Vereinen mit fünf Betreuern in Scharnhausen zum STB D-Kader Trainingswochenende.

Rolf vom OL-Team Filder hatte die Karten zur Verfügung gestellt.
Am Vormittag ging es im Körschtal beim Schneeball-OL zunächst durch Obstwiesen und Schrebergärten und auf dem Rückweg durch den Wald.
Am Nachmittag war der Start zum Gedächtnis-OL unterhalb des Krankenhauses von Ruit. Durch den mit zahlreichen Klingen durchzogenen Klebwald ging es steil bergab. Über die Terrassen der Obst- und Schrebergärten ging es wieder hinauf zum Ausgangspunkt. Für die jüngeren Teilnehmer gab es am Abend noch einen Theorieteil.

Am Sonntagmorgen war Warm Up auf einer scool-Karte im Schulgelände Nellingen. Postensetzen auf Gegenseitigkeit war angesagt. In Zweierteams ging es in hohem Tempo auf kurze Runden. Danach fuhren alle gemeinsam zur Teck.
Beim Hörnleparkplatz war der Start zum Trainingslauf des OL-Team Filder. Hier kamen noch zahlreiche OL'er aus nah und fern, um ebenfalls die vielen steilen Höhenmeter die dieser Bergkegel bietet, zu meistern.

Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen war dieses Wochenende ein
anstrengender, aber schöner Auftakt der OL-Saison 2012.

S.Schach

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Neckarsulm, 4. März 2012

Orientierungslauf Saisoneröffnung in Neckarsulm

Erste Punkte für das grüne Park-Tour Trikot 2012 vergeben

Mit einem Sprint OL, der für die bundesweite Orientierungslaufserie "Deutsche Park Tour 2012" Wertung findet, begann die diesjährige Saison der Orientierungsläufer/innen am 4. März  in Neckarsulm.

Mit der herrlichen Altstadt von Neckarsulm sowie dem angrenzenden Park- und Sportgelände konnte die ausrichtende Neckarsulmer Sport-Union mit einem tollen, abwechslungsreichen Laufgebiet aufwarten.
Die beiden OrganisatorInnen Barbara Weiß und Jörg Ulver konnten sich bei angenehmen äußeren Temperaturen über 60 Teilnehmer aus 20 unterschiedlichen Vereinen aus ganz Südwestdeutschland freuen. Den Teilnehmern wurden anspruchsvolle Laufstrecken über 1,5 bis 3,3 Km Luftlinie angeboten.
Sieger in den Elitekategorien H 19 und D 19 wurden Ingo und Brit Horst vom TV Alsbach aus Hessen.
Der Vorjahresgesamtsieger Eric Döhler aus Karlsruhe wurde seiner Favoritenrolle bei der männlichen Jugendklasse H 14 gerecht und siegte souverän in 12 Minuten über die 1,5 Km lange Bahn.

Im Anschluss an den Sprintwettbewerb wurden das zusätzlich angebotene Training sowie die OL-Schnupperangebote rege in Anspruch genommen.

Jörg Ulver

Zu den Ergebnissen

Die Sieger/innen des Sprints (Foto: Karl-Heinz Leitz )

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Heilbronn, 7. Februar 2012

Das Landesturnfest 2012 rückt näher

Auch die Orientierungslauf Wettkämpfe bleiben nicht außen vor

Am 7. Februar war Pressekonferenz in der Turnfeststadt 2012 - Heilbronn.
Darauf hin hat der Hörfunksender SWR4 - Franken Radio berichtet. Unter "Das Wichtigste vom Tage" wurde der folgende Beitag gesendet.
Schön, dass auch der Orientierungslauf in der Vorschau nicht fehlt!

Zum Podcast (mp3 - Datei)

Mehr Infos zum LTF 2012 gibt es auch hier: http://www.landesturnfest.org/

 

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Südafrika, Dezember 2011/Januar 2012

Von Cape- nach Stown Town

Jörg Ulver vom TGV Horn läuft bei den BIG 5 in Südafrika

OL Reisebericht - Teil 1

Die Premiere - OL goes to Sansibar (Tanzania)

OL Reisebericht - Teil 2